"Ein Hund ist ein Herz auf vier Pfoten" (Sprichwort aus Irland)
Das ist Blossom – eines der ganz besonderen Herzen auf vier Pfoten, das ich in den letzten Monaten hier in Portugal betreuen durfte. Blossom erinnerte mich, ihrem Namen gemäß, was es braucht um aufblühen zu können. Sie zeigte mir, dass es sowohl Vertrauen als auch Grenzen braucht. Egal ob mit Menschen oder mit Tieren, Vertrauen wird uns nicht einfach geschenkt, wir müssen es uns verdienen. Wir können einander nur vertrauen, wenn wir ehrlich miteinander sind. Das heißt, dass wir unsere Grenzen und Gefühle ehrlich kommunizieren, anstatt sie zu unterdrücken oder auszurasten, wenn uns etwas "triggert".
"Die natürlichste Sprache spricht der Hund, klar, direkt, einfach hündisch." (Oliver Jobes, Verhaltensberater)
Hunde sind großartige Lehrmeister der Ehrlichkeit. Sie zeigen uns, in ihrem authentischen Sein, was es bedeutet aus ganzem Herzen zu spielen, sich an zu schmiegen, jemanden aus der Hand zu fressen und genauso auch zu knurren, um die eigenen Grenzen klar zu kommunizieren.
Vielleicht erinnert uns die Tierwelt daran, kongruent mit uns selbst zu sein, unsere Bedürfnisse zu kommunizieren sobald wir sie wahrnehmen, anstatt Gefühle zu verleugnen. Denn das Verleugnen und Verbiegen, um etwas oder jemand anderem zu entsprechen, schmälert unsere eigene Lebensqualität. Die Freude am Leben schwindet, wenn wir Anteile an uns verneinen und wir nicht die sein können, die wir wirklich sind. Ich bin ok, du bist ok. Genau so wie wir sind. Und wir können jeden Tag beginnen sanfter und liebevoller mit uns selbst und dadurch automatisch liebevoller mit unserer Mitwelt zu sein.
In der systemischen Aufstellungsarbeit verwirklichen wir den Ansatz "Alles darf und nichts muss" über unseren Körper und erfahren so, bedingungslose Selbstannahme. Zudem kehren wir mit dieser verkörperten Anerkennung angelernte Glaubenssätze, wie "Ich bin nicht gut genug; ich muss mir Anerkennung und Aufmerksamkeit erst durch Leistung verdienen, das Leben ist hart", etc. um. Die umgekehrten dienlichen Glaubenssätze ("Ich bin gut genug, genauso wie ich bin, ich empfange Liebe ohne etwas dafür tun zu müssen, das Leben ist gut zu mir", etc.) werden sensorisch verankert und im Alltag bewusst wiederholt. So finden wir immer mehr Zuversicht in uns selbst und lösen uns aus der Abhängigkeit von anderen Menschen oder Dingen.
Die Aufstellungsarbeit ist empirisch und basiert auf der eigenen Erfahrung. Das Besondere an dieser Methode ist, dass der Körper ehrlich mit uns ist und uns klares Feedback gibt über das, was für jede*n individuell wirkt und Sinn macht. Und von dem lassen wir uns in der Aufstellung leiten.
Wenn du dich angesprochen fühlst und die Aufstellungsarbeit für dich ausprobieren möchtest, melde dich gerne! Bis 4. Mai gibt es noch das Frühlingsangebot (4 Einzelaufstellungen um 240 statt 340 Euro).
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